HEILIGEN CHRISTOPHORUS, - Heilige Nothelfer

Märtyrer, Patron der Reisenden und des Schutzpatrons von Rab

"Wer in das Antlitz des Heiligen Christophorus blickt, wird heute kein Unglück erleiden."


Diese Zeichen steht unter seinem Bild oder am Stadtpforte.

Der Heilige Christophorus ist der Beschützer der Insel Rab und seiner Bewohner, der Reisenden und Seeleute, er bewahrt sie vor Unglück und Krankheit, vor Sturm und Unwetter.  Noch zweifeln die Gelehrten ob er tatsächlich gelebt hat . Er soll als Märtyrer, wahrscheinlich in Lycia gestorben sein, Seine Verfolgung soll  durch den Kaiser Decius im Jahre 250 angeordnet worden sein. 

Die Legenden vom Hl. Christophorus enthalten Elemente von Märchen, Allegorien und Wortspiele in Bezug auf seinen Namen. Sie erscheinen zuerst im Osten, und dürften im sechsten Jahrhundert entstanden sein. Den Westen erreichten sie etwa drei Jahrhunderte später. Für einige war Christophorus ein Bauer ( eine Überlieferung sagt, daß er vor seiner Bekehrung den Kopf  eines Hundes gehabt hatte), während er für andere ein Prinz war, der auf Fürbitte der Jungfrau Maria als Sohn eines heidnischen Königs geboren wurde. Manche haben das Geschehen nach Syrien, manche nach Kanaan und manche wiederum nach Arabien verlegt. Sein Name, vor seiner Bekehrung, wird als Offerus, Offro, Adokimus, Reprobus oder Reprebus angegeben.

Nach der Goldenen Legende wurde in Kanaan (Palestina) im dritten Jahrhundert ein Mann so groß und kräftig wie ein Riese geboren, dessen Name Reprobus war. Die Legende berichtet  weiter, daß der Kanaaner - das Ungeheuer - den mächtigsten Mann im Land gesucht habe, um ihm zu dienen.

Der Inhalt der Legende ist schön und einfach. Einen Mann mit großer Kraft, aber von einer empfindsamen Natur gelobte, dem größten König in der Welt zu dienen. So begann der sanfte Riese zu reisen, auf der Suche nach Wahrheit. So wie es heute vielleicht auch viele mit einer Reise versuchen.

Seinen ersten Herrn, einen König, verließ er wieder, weil Reprobus herausfand, daß dieser den Satan fürchtete.

Er verließ den König, um der Diener des Teufels zu werden. Doch den  verließ er wiederum, weil der Angst vor Jesus Christus hatte.
Seine Such nach Christus dauerte lange und war schwer. Auf seiner Wanderung traf er dann einen Einsiedler, wahrscheinlich St. Babylas von Antiochien - der ihn verwandelt. Der Einsiedler erzählte ihm von Christus und wollte ihn zu seinem Glauben bekehren. Doch Reprobus wollte nicht fasten, um nicht seine Kraft zu verlieren und zum Beten hatte er auch keine Lust.

Er erklärte ihm jedoch, daß er Christus auf Erden am besten dienen könne, wenn er das tue wozu er die besten Voraussetzungen mitbringe. So wurde Christophorus ein Fährmann, der auf seinen breiten Schultern die Alten und Schwachen über den Fluß trug, der in der Nähe war.

In einer Nacht mit Sturm und  Regen, trug Christophorus ein kleines Kind über den Fluß, das darauf bestand seine Reise sofort fortzusetzen. Christophorus bemerkte, daß die Last mit jedem Schritt schwerer wurde; auf halbem Wege war er überzeugt, daß seine Kraft versagen würde, und, daß er und sein Passagier versinken würden. Als er endlich doch das entgegengesetzte Ufer erreichte, sagte ihm das Kind, daß er auf seinen Schultern alle Sünden der Welt getragen habe, und  es bat ihn, daß er seinen großen Stab in den Boden pflanze.
Sofort wuchs ein wunderbarer Baum daraus und trug Früchte  ( wie Aarons Stab).
Jetzt erkannte Christophorus in dem Christus-Kind das Gesicht des Königs wieder, dem er geschworen hatte, zu dienen.

Einige Legenden sagen, daß er, nachdem er nun  „Christus getragen“ habe, das fortan auch in sein Namen tragen sollte, so daß er sich fortan Christ Offero nannte.

Nach dieser Erfahrung entschloß sich Christophorus seinen Dienst am Fluß aufzugeben und sich völlig der Verbreitung der Lehre Christus zu widmen. Er predigte von Christus zu allen, die sind ihm auf seinem Weg begegneten. Während er den Glauben verbreitete, wurde er verschiedentlich in Versuchung gebracht. Die Legende sagt, daß zwei Freudenmädchen versucht haben, ihn zu verführen, und zu bewirken, daß er seinen Glauben verlasse. Es ist aber gerade umgekehrt gekommen, die beiden Mädchen verließen ihr sündhaftes Leben und wendeten sich dem Glauben zu.

Im Jahre 251 waehrend der Herrschaft des roemischen Imperators Decimus, des Verfolgers der Christen, geschah es, dass er auf der griechischen Insel Samos weilte. Nach Befehl des Imperators liess der Befehlshaber der Insel Christophorus verhaften. Am Anfang wollen die Roemer ihn auf verschiedene Wege dazu bringen seinen Glauben zu verlassen, doch erfolglos. Am Ende folterten sie ihn. Nach dem Foltern wurde er auf ihn schliessen sollen, doch alle Pfeile verhalten ihn, weil sie von Gottes Hand geleitet, vor seinem Koerper kehrt machten und zu den Schuetzen zurueckkehrten. Einer der zurueckfliegenden Pfeile traf den lykischen Koenig und schoss ihm das Auge aus. Sie konnten ihm auf keine andere Weise Leid antun und letztendlich koepften sie ihn...

In der Mittealteriche Jahren sein Bild am Eingang von Kirchen oder an den Toren der Städte gefunden werden ist; die durch den Glauben veranlaßt worden sind, daß diejenigen, die auf seinem Bildnis gestarrt haben, sollten nicht jener Tag ein Raub zu plötzlichem Tod: und das Tag, egal wo Männer geht, St
Christopher mit ihnen reisen soll.

Im Jahre 251, während der Herrschaft des römischen Kaisers Decius, des Verfolgers der Christen, geschah es, daß er auf der griechischen Insel Samos weilte. Auf Anordnung des Kaisers ließ der Befehlshaber der Insel Christophorus verhaften. Am Anfang wollten die Römer ihn auf verschiedenen Wegen dazu bringen seinen Glauben zu verlassen, doch sie blieben erfolglos. Am Ende folterten sie ihn. Nach dem Foltern schoß 40 Schuetze auf ihn ab, doch alle Pfeile verfehlten ihn, weil sie von Gottes Hand geleitet, vor seinem Körper kehrt machten und zu den Schützen zurück kehrten. Einer der zurück fliegenden Pfeile traf den lykischen König ins Auge. Da man ihm auf keine Weise ein Leid antun konnten, köpften man ihn letztlich.

"Obwohl so wenig über das Leben von St. Christopher bekannt ist, gibt es viel von seiner Erfahrung mit der Durchführung Christ über den Fluss verstanden werden. Seine Geschichte ist eine Botschaft der Hoffnung, dass alle Christen berufen sind,  tragen und zu Christus "anziehen", durch die Aufnahme der Kreuze, da für jeden von uns, in unserem Leben. Christopher trug seine "Kreuz" (Christus selbst) und schließlich den Märtyrertod erlitt, für den Glauben, die Erfüllung des Gebotes Christi,  "Wer nicht in Anspruch nimmt sein Kreuz auf sich und folge mir ist meiner nicht würdig" (Mt 10:38). "- Quelle http://orthodoxwiki.org/Christopher_of_Lycia

Die orthodoxe Kirche verehrt Christopher von Lycea mit einem Fest am 9. Mai, während in den westlichen Kirchen seiner Zeit am 25. Juli gefeiert wird.

Im Mittelalter hing sein Bild am Eingang von Kirchen oder an den Toren der Städte; und man glaubte daran, daß diejenigen, die auf sein Bildnis geblickt haben, zu keiner Zeit beraubt würden oder einen plötzlichen Tod erleiden würden. Und daß, an dieser Tag, egal wohin sie gingen, St. Christophorus mit ihnen reisen sollte.

Seine einzelnen Körperteile endeten als Reliquien in vielen Kirchen der Welt.
Die Hand des Heiligen kam nach Sibenik, sein Schädel auf Rab - als ein Geschenk an die Diözese von Rab aus Konstantinople im Jahre 809 ( Patriarch Nikephoros ) - und wird noch heute in der Pfarrgemeinde als große Reliquie gehütet.
Der Bischof Domanus, geboren auf der Insel Cres, hat die erste von vielen wunderlichen Erscheinungen des Heiligen Christophorus aufgeschrieben, welche am 9. Mai 1075 geschehen ist. Dieses Wunder hat auch der Bischof Juraj de Hermolais, genannt "Kostica" in seinem Werk "Die Wunder des Heiligen Christophorus" beschrieben.

der Kiste
Die Reliquie wird in einem Schrein mit vergoldetem Deckel aufbewahrt. Sie ist verziert mit Motiven und Fragmenten aus dem Leben des Heiligen Christophorus. Der Schädel selbst ist mit Edelsteinen und einer Krone geschmückt, vor der man annimmt, daß sie ein Geschenk der Bewohner Rabs an den Heiligen Beschützer ist. Doch nach anderen Informationsquellen ist diese Krone ein Geschenk der Königin Elizabeta Kotromanic von Bosnien.
(  In 1353, Elizabeta Kotromanic heiratet Koenig und Kaiser Louis I d'Anjou the Great, Lajos Nagy, von Hungaren, Kroatien, Russen und Polen, usw. als 2. Ehefrau)
Heute ist der St. Christophorus Tag (25.07)  das Hauptfest auf die Insel Rab, mit einem Stadtfesttag und mit Ritterspielen zelebriert.
Hl. Christophorus Reliquie mit seinen Kräften im Stadtmuseum der Sakralkunst aufbewahrt wird.

Mehr ueber Chirstopher - nur english
Kunstbilder von St. Cristopher



  • der Artikel ueber Raber Ritterspiele
  • Stadtpark 'Komrcar' - Stolz der Stadt
  • Legende des Hl. Marin
  • Marcantun de Dominis - röm.-kath. Erzbischof, zeitweilig anglikanischer Dekan
  •  

    die Insel Rab Fahne
    DE- HOME Reisefuehrer Unterkunft Boote Touristik Fotoalbum Unsere Agentur


    © 1992 - 2013.   Kristofor D.o.o.  All Rights Reserved. ---- Enguiries: info@kristofor.hr ,  Suggestions or comments: Webmaster